Während sich beim BolavenLoop landschaftlich (fast) alles um Wasserfälle dreht, geht es beim Thakhek-Loop um Höhlen, Höhlen, Höhlen. In der Regel wird letzterer einfach als „The Loop“ (man beachte die Großschreibung) bezeichnet. Das zeigt schon, dass es sich um die Moped-Rundfahrt Laos‘ handelt. Und auch wenn die Straßen des Loops inzwischen durchgängig asphaltiert sind, fühlt es sich nach wie vor wie ein großes Abenteuer an, ihn zu befahren. In vier Tagen sind uns unterwegs kaum andere Touristen begegnet, die Dörfer sehen noch wunderbar ursprünglich aus und die Landschaft, die ist einfach unbeschreiblich schön!

Nie wieder Busfahrt

Doch bevor wir uns in dieses Abenteuer stürzen konnten, mussten wir erst einmal nach Thakhek kommen. Das war ein (unschönes) Abenteuer ganz für sich allein.

Aus irgendeinem unerfindlichen Grund sind die Busfahrten in Laos nämlich besonders schlimm. Es ist ja nicht so, als hätten wir nicht in genug unbequemen Bussen gesessen oder ausreichend viele stundenlange Fahrten hinter uns gebracht. Oder sehr kurvige Straßen mit vielen Schlaglöchern und steilen Abhängen befahren. Oder in Bussen gesessen, die mitten in der Fahrt nicht mehr weiter wollten und stundenlang repariert werden mussten. Wir waren auch schon häufig über hundert Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h unterwegs. Und wir wissen inzwischen auch, dass, egal was gerade passiert, uns niemand versuchen wird zu erklären, warum oder wie lange wir gerade halten. Südamerika ist für all das berühmt-berüchtigt.

Trotzdem gehören die Busfahrten in Laos zu den strapazierendsten, die wir bisher unternommen haben. Dabei ist es in den Bussen häufig weniger voll und olfaktorisch weniger anstrengend als damals in Südamerika. Vielleicht bin ich nach meinem Geburtstag einfach zu alt für solche Touren geworden.

Nach zwölfeinhalb Stunden, die eigentlich nur sieben Stunden sein sollten, kamen wir zerschlagen, müde und ziemlich angefressen in Thakhek an. Defekte Stoßdämpfer, unerklärte zwei Stunden Wartezeit an einem winzigen Busbahnhof und viele weitere Zwischenstopps zum Be- und Entladen hatten uns den kompletten restlichen Tag und viele Nerven gekostet. Undenkbar, dass wir am nächsten Tag direkt aufs Moped steigen würden!

Verschlafenes Thakhek

Glücklicherweise hatten wir ein tolles, ganz frisch eröffnetes Hostel gefunden und so sprach gar nichts dagegen, hier einen Tag zum Erholen einzuschieben.

Thakhek selbst hat keine großen Sehenswürdigkeiten zu bieten. Es lädt geradezu dazu ein, nur ein bisschen in der winzigen historischen Altstadt zu schlendern und Thailand zuzuwinken, das auf der anderen Seite des Mekongs liegt.

Nach dieser kleinen Erholungspause waren wir bereit für weitere Mopedabenteuer. Hatten wir bei Pakse „nur“ 200 Kilometer in zwei Tagen hinter uns gebracht, lagen nun 500 Kilometer in vier Tagen vor uns. Angesichts unserer beim letzten Mal so schmerzenden Hintern hatten wir schon ein wenig Respekt vor dieser Strecke und rechneten halb damit, noch einen fünften Tag anhängen zu müssen. Am Ende erwies sich diese Sorge aber als unbegründet. Die guten Straßen, die unglaubliche Landschaft und das stabile Wetter machten den Thakhek-Loop zu einem Highlight unserer Laos-Reise. Wie gut, dass wir uns ganz bewusst nicht mehr hetzten. So konnten wir dies alles viel besser genießen.

The Loop, Tag 1: viele Höhlen

Gleich zu Beginn des Loops warteten mehrere spannende Höhlen auf erkundungsfreudige Touristen. Dank Nebensaison wurden uns an den meisten davon weder Souvenirs angeboten noch Geld für Tickets abgeknöpft.

Unser erster Abstecher führte uns zur Paseum Cave, die neben der unweit gelegenen Buddha Cave an dieser Stelle eher die Nebenrolle spielt. Letztere interessierte uns allerdings nicht. Wir machten uns lieber auf den kleinen Treck zur Paseum Cave, durch die man auch mit Booten fahren können sollte. Der Weg führte uns zu einem idyllisch gelegenen See und einen Eingang der Höhle. Stalaktiten schwebten scheinbar schwerelos über dem in der Höhle gelegenen See. Weit und breit waren allerdings keine Boote zu sehen.

Wir wanderten durch den Dschungel also weiter zum gegenüberliegenden Eingang der Höhle. Zwar fanden wir einen ausgetretenen Pfad und ein paar spannende Felsformationen, der Zugang zum Höhlensystem schien aber unlängst verschüttet worden zu sein. Offenbar sind diese Sandsteinhöhlen doch ein bisschen weniger stabil, als wir das gerne hätten.

Die Xieng Liap Cave war besser erreichbar und hatte ebenfalls eine vielversprechende „Eingangshalle“. Während der Trockenzeit soll es möglich sein, diese Höhle zu Fuß zu durchwandern. Dafür waren wir wahrscheinlich nur wenige Tage zu spät dran. Wir kletterten, so weit es trockenen Fußes eben ging und kehrten dann um.

Vor der Tham Sa Pha In Cave wiederum warteten zwei ältere Frauen, die Körbe flochten und nebenbei einen kleinen Obolus für das Betreten der Höhle einsammelten. Dafür wurde unser Weg aber auch durchgängig beleuchtet. Diese Höhle wird wie so viele andere in Südostasien auch als Schrein genutzt. Bunte Wimpel, verschiedene Buddhastatuen, viele Kerzen und andere teilweise obskure Opfergaben zeugten von dem tiefen Glauben der Einheimischen.

Wundervolle Berge und ein Stausee

Die Mitte Laos‘ ist geprägt von eindrucksvollen Karstbergen. Kaum verließen wir Thakhek, bot sich uns ein wundervolles Panorama. Je länger wir fuhren, desto mehr verliebte ich mich in diese Landschaft.

Langsam wand sich die Straße aufwärts. Wir fuhren vorbei an trockenen Reisfeldern, kleinen Dörfern und den überall rot leuchtenden Flammenbäumen, die Asien gerade schmücken und hier „Flamboyant“ genannt werden. Kleine Rinnsale und Seen links und rechts der Straße wurden nach und nach größer, bis wir schließlich entlang großer Wasserflächen fuhren, in denen eine Unmenge toter Bäume stand.

Die Flüsse um Thalang, unserem Ziel für diese erste Nacht, sind durch den Bau eines großen Staudamms immer mehr angeschwollen. Ganze Täler stehen inzwischen unter Wasser und die entstandene Landschaft ist gleichzeitig faszinierend und beklemmend.

Thalang

Thalang ist der typische Zwischenstopp für The Loop-Reisende, ist dafür aber noch herrlich ruhig. Es gibt hier im Wesentlichen zwei ernstzunehmende Unterkünfte, von denen wir uns für das Sabaidee-Guesthouse entschieden, weil die Rezensionen, auch zu dem allabendlichen Barbecue, so begeistert klangen. Wir waren zwar nicht so überwältigt, sahen hier aber zumindest das erste Mal einen aus einer alten Fliegerbombe gebauten Grill.

Das exzessive Bombardement durch die USA während des zweiten Indochina-Krieges (bei uns besser bekannt als Vietnam-Krieg) hat Spuren, ungezählte Tote und noch viel mehr Blindgänger hinterlassen. Auf unserer weiteren Reise durch Laos würden wir darüber noch mehr lernen.

Da uns unsere Unterkunft am Abend nicht so sehr begeistert hatte, wanderten wir zum Frühstück einmal über die Straße. Im dortigen Phosy Thalang 2, bisher nur Restaurant, da sich das dazugehörige Guesthouse noch im Bau befindet, lockte ein toller Blick über den Stausee und das mit Abstand beste Sandwich, das wir seit Beginn unserer Reise gegessen haben. (Wie großartig dieses war seht ihr daran, dass ich darauf einen ganzen Absatz verwende.) Manchmal kann man dem französischen Kolonialerbe durchaus dankbar sein.

The Loop, Tag 2: kaltes Wasser und Bombenboote

Der zweite Tag unseres Loops begann, wie der vergangene aufgehört hatte: Mit sich gespenstisch gen Himmel reckenden Bäumen inmitten großer Seen und einer sehr, sehr kurvigen Straße.

80 Kilometer später erreichten wir den perfekten Zwischenstopp. Wir hatten die Hälfte unserer heutigen Tagesetappe geschafft und freuten uns auf die Cool Pools, also die „kalten Pools“. Der Name ist Programm und das Wasser wirklich frisch, dafür aber auch glasklar. Nach dem anfänglichen Schock wollten wir eigentlich gar nicht mehr raus.

Doch auch das schönste Bad muss einmal zu Ende gehen und schließlich hatte uns die Straße wieder. Diese führte nun zunehmend mehr durch grüne Wälder, die langsam in eine große Ebene übergingen, unterbrochen von den obligatorischen Dörfern und in der Trockenzeit brachliegenden Feldern.

Eins dieser Dörfer liegt an einer Brücke über den Fluss Nam Theum, der den großen Staudamm speist. Ban Thabak (Ban heißt „Dorf“) ist berühmt für die Bombenboote, die hier gebaut und für die Fischerei und Touristenrundfahrten genutzt werden. Ein paar davon waren gerade am Ufer festgemacht und luden dazu ein, sie näher in Augenschein zu nehmen.

Straßenfauna

Nun würde man meinen, diese langen Fahrstrecken würden irgendwann langweilig werden, doch das Gegenteil war der Fall. Zum einen half natürlich die sich verändernde Landschaft mit immer neuen Aus- und Anblicken. Zum anderen bot das Leben an und auf der Straße ausreichend Abwechslung. Auch außerhalb der Dörfer tummelt sich dort nämlich allerlei Getier.

Gerade in der Trockenzeit nutzen Kühe und Wasserbüffel die Straßen und Wege, um nach Nahrung und Wasser zu suchen. Aber auch Schweine, Ziegen, Enten, Hühner, Hunde und Katzen laufen gerne kreuz und quer auch über die meist befahrendsten Straßen. Was zunächst gemeingefährlich klingt, ist in Wirklichkeit viel weniger schlimm. Sowohl Tiere als auch der Großteil des Verkehrs sind gemütlich und erstaunlich vorausschauend unterwegs und verlässlich auf Hupsignale konditioniert. Ein bisschen Hupen und selbst dickschädelige Büffel und aufgeregte Hühner blieben brav stehen und ließen uns sicher passieren.

Weniger sicher waren dagegen die Schlangen unterwegs. Ja, Schlangen. Gleich vier oder fünf lange, schlanke Exemplare, sowie ein plattgefahrenes Tier sahen wir während unserer Laos-Reise. Das waren mehr, als wir während der zwei Monate in Australien gesehen hatten!

The Loop, Tag 3: eine sehr lange Höhle

Das Highlight des Thakhek-Loops soll die Kong Lor Cave sein, zu der eine gut 40 Kilometer lange Straße führt, die Schotter, Schlaglöcher und perfekten Asphalt in zehn Meter langen Abschnitten kombiniert. So kurz vorm Tagesziel fanden wir das weniger witzig, zumal wir keine 12 Kilometer vor Ende dieser Etappe doch noch von einem ordentlichen Regenschauer überrascht wurden.

Wir verbrachten die Nacht in Kong Lor, dem gefühlt nur aus Gasthäusern bestehenden Ort am Eingang der Höhle, um am nächsten Morgen in aller Früh zur Höhle zu kommen. Tatsächlich waren wir nicht nur die ersten Touristen dort, wir waren sogar so früh, dass wir den Ticketverkäufer weckten und am Fluss den Morgenappell der Bootsfahrer mitbekamen. Über Lautsprecher wurden Namen ausgerufen und von irgendwo erschallte das laotische Pendant zu „Hier!“.

Die Kong Lor Höhle gilt mit einer Länge von 7,5 Kilometern als die längste mit Boot befahrbare Höhle in Laos. Vielleicht muss man sagen, die längste bekannte mit Boot befahrbare Höhle. Mit Leihsandalen, Schwimmwesten und funzeligen Kopflampen ausgestattet setzten wir uns in ein schmales Longtail-Boot, das von einem versierten, freundlichen älteren Herrn gesteuert wurde.

Wir hatten glücklicherweise unsere eigenen Taschenlampen mitgenommen. Denn kaum war der Höhleneingang hinter der ersten Biegung verschwunden, hätten wir sonst kaum das Ausmaß dieser stellenweise enormen Höhlenstrukturen erahnt. Unser Bootsführer navigierte den gar nicht einfachen Fluss lediglich im Schein eines winzigen Lichtstrahles. Und jetzt in der Trockenzeit war das Wasser noch flacher als ohnehin, die Stromschnellen noch anspruchsvoller als sonst. Vereinzelte angeschwemmte und verkeilte Baumstämme zeugten davon, wie viel Kraft der Fluss entwickeln kann.

Wie auf einem anderen Planeten

Auf halbem Wege wurden wir aus dem Boot gelassen, um den einzigen beleuchteten Teil der Höhle zu durchwandern. Unser Reiseführer spricht von einem Gefühl, als sei man auf einem verlassenen Star Trek Filmset und mir fallen partout keine besseren Worte ein. Stalaktiten, Stalagmiten und Stalagnaten (vom Boden zur Decke durchgehende Tropfsteine) in jeglicher Form und Oberflächenbeschaffenheit säumten den Weg. Wie so häufig in derartigen Höhlen stellte ich mir vor, über wie viele tausende Jahre diese Gebilde entstanden sein müssen – unentdeckt in absoluter Finsternis.

Auf der anderen Seite

Eine Stunde dauerte die Fahrt durch die Höhle, dann sahen wir wieder Tageslicht. Am anderen Ende der Kong Lor Cave begrüßte uns Ban Natan.

Ban Kong Lor, wo wir am Morgen gestartet waren, und Ban Natan liegen gerade einmal acht Kilometer voneinander entfernt. Doch bis vor knapp einhundert Jahren musste man einen Tagestrip über den Berg unternehmen, um von einem Dorf ins andere zu kommen. Dementsprechend sporadisch war der Kontakt zwischen den Siedlungen.

Je nach Überlieferung waren es aus der Höhle geschwemmte Hausenten, Unrat oder in einem Baumstamm steckendes Werkzeug, die die Bewohner Ban Kong Lors auf die Idee brachten, dieser Fluss müsse wohl nicht dem Berg entspringen, sondern hindurchfließen. Der Mut der Männer, die in den 1920er Jahren nur mit Fackeln bewaffnet die Reise durch den Berg das erste Mal antraten, muss riesig gewesen sein. Und wie groß ihre Erleichterung, als sie schließlich am anderen Ende hinauskamen!

Das kleine Dörfchen Ban Natan lebt nach wie vor zu einem großen Teil von der Landwirtschaft. Eine verhaltene, touristische Infrastruktur wird gerade aufgebaut. Die Einwohner grüßten uns erfreut, aber entspannt, während wir auf unseren Leihrädern durch das kleine Tal kurvten.

Déjà Vu

Zwei Stunden hatten wir dafür Zeit, bevor unser Boot uns wieder zurücknehmen sollte. Ansonsten hätten wir ein neues Ticket kaufen müssen. Zwei Stunden klangen wie eine großzügige Zeitspanne, auch angesichts der stellenweise sehr schlammigen Wege. Bis Jans Hinterreifen die Luft ausging. Das kommt euch bekannt vor? Nicht zu Unrecht.

Wir wussten jedenfalls nicht, ob wir lachen oder fluchen sollten. An ein Weiterfahren war so nicht zu denken und mit Laufen hätten wir es vielleicht gerade so zurück zum Bootsanleger geschafft.

Aber Laos wäre nicht Laos, wenn nicht auch hier, in diesem entlegenen Dörfchen hinter der längsten Höhle des Landes, die nächste Werkstatt weit weg wäre. Wir staunten allerdings nicht schlecht, als der junge Mann den Fahrradreifen mit genau der gleichen Technik reparierte, wie wir es vor ein paar Tagen bei einem Mopedreifen gesehen hatten. Irgendwie sah das nicht richtig aus. Und wirklich stahlen sich auch auf sein Gesicht leise Zweifel ob der Sinnhaftigkeit seines Tuns.

Als der Reifen das erste Aufpumpen überstand, war ihm und uns die Erleichterung sichtbar anzumerken. Bei uns hielt die allerdings nicht lange, denn kaum anderthalb Kilometer später war Jan wiederum zum Laufen verdonnert. Die „Reparatur“ hatte die Sache wahrscheinlich nur verschlimmbessert.

Wir schafften es zumindest rechtzeitig zurück zum Anleger und machten uns auf eine ordentliche Schimpftirade der Fahrradverleiher gefasst. Diese wirkten allerdings nur ein bisschen ratlos, was sie nun mit unserem platten Reifen machen sollten und ließen uns ganz ohne weitere Nachforderungen ziehen. Nun, wir hatten unser Bestes gegeben.

Zurück in Thalang

Wir hatten nun die Hälfte des gesamten Loops geschafft. Denn anstatt diesen gegen den Uhrzeigersinn zu Ende zu fahren (und die Runde damit zu schließen), wollten wir die gleiche Strecke zurückfahren. Das ersparte uns 70 Kilometer langen, geraden, vielbefahrenen Highway, bedeutete aber auch deutlich mehr Fahrzeit. Angesichts der wunderbaren Landschaft, durch die wir auf dem Hinweg gefahren waren, freuten wir uns aber geradezu darauf.

Wir machten wieder in Thalang Halt, übernachteten diesmal aber im zweiten Guesthouse des Ortes, im Phosy Thalang. Das neu entstandene Schwesterrestaurant, in dem wir diese köstlichen Sandwiches entdeckt hatten, versprach ja viel Gutes, was sich in der Unterkunft aber leider nicht fortsetzte. Wir machten das beste draus und freuten uns über die Aussicht und den dösenden Wasserbüffel. Gegessen haben wir allerdings wieder im Phosy Thalang 2. Diese Sandwiches…

The Loop, Tag 4

Wir hatten kurz überlegt, auf dem Rückweg noch in eine weitere Höhle zu schauen. Dann entschieden wir aber, dass wir die schönsten bereits gesehen hatten und fuhren ohne größere Stopps bis Thakhek durch. Die Karstberge, nun im Nachmittags- statt im Vormittagslicht leuchtend, machten diesen letzten Tag des Loops auch ohne Höhlenabenteuer zu einem Vergnügen.

Auch wenn uns nach dem BolavenLoop ordentlich die Hintern wehgetan hatten (und es nach 500 Kilometern auf dem Thakhek-Loop nicht viel weniger taten), waren wir froh, auch diese zweite Moped-Rundfahrt gemacht zu haben. Landschaftlich fanden wir sie einfach noch viel genialer und kurzweiliger als das Bolaven-Plateau. Vielleicht sind wir aber auch einfach mehr Höhlen- als Wasserfall-Menschen.

8 Comments

  1. Jan hat ja ganz kurze Beine ^^
    Und was futterst du da für eine Pflanze?
    Wieder ein schöner Bericht und tolle Fotos. Mich würden auch mal Fotos von den Unterkünften interessieren 😉
    Lasst es euch weiterhin noch gut gehen bei euren letzten Wochen

    Avatar Mina
    1. Ich hatte mich erst geärgert, dass die Beine im Wasser so kurz aussahen, aber dann fand ich es doch irgendwie witzig. 🙂
      Diese Pflanze ist schnöder Dill. Der wird in Asien allerdings nicht gegessen, sondern steht an vielen Ecken als Zierpflanze rum. Wir haben ihn daher kurzerhand “Deko-Dill” getauft. Witzigerweise wissen die Asiaten gar nicht, dass man den essen kann.
      Leider haben wir äußerst selten Fotos von unseren Unterkünften gemacht. Schon gar nicht von den Zimmern selbst. Meist hätte das so oder so nicht gelohnt. Aber vor allem haben wir einfach nicht daran gedacht, dass die Menschen daheim ja durchaus interessiert sein könnten. Sorry!

  2. Da kann man mal sehen, was der Brechungswinkel (ich hoffe, das ist jetzt nicht total falsch) so bewirkt: Jans Beine sehen tatsächlich äußerst kurz aus.
    Die Höhlen sehen toll aus, besonders die Kong Lor Höhle, die auf den Fotos aussieht, als ob Oben und Unten vertauscht sind, zumindest hat man den Eindruck, Oben könnte auch Unten sein.
    Ein aus einer Bombe gebautes Boot sehe ich hier zum ersten Mal. Auch wenn die Idee daraus zumindest noch etwas Nützliches zu machen richtig gut ist, erschreckt doch die schiere Größe jedes Mal wieder, wenn man so ein Teil sieht.
    Bei den Platten, die immer wieder auftreten, wenn man per Leih-Fahrrad unterwegs ist, sollte man anderen Reisenden glatt raten, sich mit einem Reparaturkit auszustatten, die Fahrräder sind offenbar den Straßenverhältnissen vor Ort nicht wirklich gewachsen. Ich hoffe, ihr habt auf der Weiterreise mehr Glück gehabt!

    Avatar Kirsten55
    1. Das Schlimme an diesen großen Bombenhüllen ist, dass diese mit Hunderten kleiner Streubomben gefüllt waren. Und dass die Menschen (und Kinder) auf der Suche nach solchem “Altmetall” ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Eine Touristenattraktion mit mehr als ernstem Hintergrund.

      Wenn man häufiger mit dem Fahrrad unterwegs ist, dann wäre so ein Reparaturkit durchaus zu empfehlen. Wir waren ja nur äußerst selten radeln. Und ob man bei einem Moped so ohne weiteres den Reifen geflickt bekommt? Bei den laotischen Mechanikern sah das ganz spielerisch aus, aber die verdienen damit ja auch ihren Lebensunterhalt. (Und brauchten durchaus ein bisschen mehr Werkzeug als nur einen Flicken.)

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