Sucre: auf den Spuren der Dinosaurier

Sucre: auf den Spuren der Dinosaurier

Mein erster Eindruck von Bolivien war ja nicht der beste (was auch am inzwischen überwundenen Reisetief gelegen haben mag). Potosí hatte bereits sein Bestes gegeben, um mich eines Besseren zu belehren und Sucre hat mich nun endgültig mit Bolivien versöhnt.

Sucre ist zwar die offizielle Hauptstadt Boliviens, der Regierungssitz befindet sich aber seit 1899 in La Paz, was dem Flair der Stadt sicher nicht geschadet hat. So konnte sich Sucre nämlich seinen kolonialen Charme erhalten, während La Paz zu dem Städtemoloch heranwuchs, von dem uns berichtet wurde. (Da wir nicht selbst dort waren, können wir das natürlich nicht bestätigen.)

So ist Sucres Altstadt auch UNESCO Weltkulturerbe (wir scheinen davon eine ganze Menge zu besuchen, ohne dass es Absicht ist) und die Hauptstadt gilt als eine der schönsten Städte Südamerikas. Wir können uns dem nur anschließen. Vom ersten Tag schon haben wir uns hier sehr wohl gefühlt und gleich beschlossen, hier ein paar Tage mehr als unbedingt notwendig zu verbringen.

Die Stadt scheint sehr entspannt, die Leute sind unerwartet freundlich und zuvorkommend (was mich auch ein Stück weit mit den Südamerikanern versöhnt hat) und wir brauchten ganz einfach die Entschleunigung ohne Stress oder Dinge, die nervten.

Exkursion nach Tarabuco

Nun mit entsprechend viel Zeit ausgestattet nutzten wir den Umstand, dass wir über ein Wochenende in Sucre waren und fuhren zum Sonntagsmarkt nach Tarabuco. Dieser war nicht nur in unserem Reiseführer als großer, authentischer, wenn in zwischen auch etwas touristischer Markt beschrieben. Da wir einen solchen Wochenmarkt auf dem Land bisher nirgends besucht hatten, wollten wir das nun tun. Tarabuco ist ein kleines Dorf knapp 70 km östlich von Sucre und unter der Woche mit seinen etwa 3.000 Einwohnern sicher sehr verschlafen. Am Sonntag aber kommen dann alle Bewohner der Umgebung, um entweder ihre Produkte auf dem Markt zu verkaufen und/oder sich für die kommende Woche selbst einzudecken.

Für die Touristen ist zwar eigentlich der Textilmarkt gedacht, aber der interessierte uns nur am Rande. Viel spannender war neben dem Gemüsemarkt (tonnenweise Kartoffeln!) der Viehmarkt. Dort wechseln vor allem viele, viele Rinder den Besitzer. Während die meisten davon friedlich auf einer großen Wiese stehen und von potentiellen Käufern begutachtet werden, gibt es noch ein abgesperrtes Areal. Hier geht es dann richtig zur Sache, wenn die jungen Bullen (wir sahen seltsamerweise nur männliche Tiere) verladen werden sollen. Verständlicherweise gehen die nämlich nicht freiwillig auf die Ladefläche des bald schon dicht an dicht gepackten Viehtransporters. Sie müssen daher mit Lassos, Stöcken und ziemlich gemeinem Schwanzknicken dazu gebracht werden.

Das Ganze ginge mit Geduld und Einfühlungsvermögen sicher auch weniger brutal, aber so viel Zeit schien dort niemand mitgebracht zu haben. Nun, in Europa geht das Verladen von Schlachtvieh sicher nicht humaner vonstatten, nur sieht man es dort halt nicht so direkt.

Dass es sich nicht um ein industriellen oder irgendwie optimierten Prozess handelt (Südamerika lässt grüßen…) sieht man auch daran, dass es immer wieder Kühe oder Bullen schaffen, sich unbemerkt davonzustehlen und dann gemütlich durch die Straßen des Dorfes wandern, bis sie jemand wieder zurücktreibt. Auch das schien hier zum Alltagsbild zu gehören.

Noch ein Hostelparadies

Beim Einstieg in den Bus nach Tarabuco trafen wir übrigens auch Judith wieder, die wir kurz in Uyuni kennengelernt hatten – der Gringo-Trail ist halt nicht sehr breit in diesen Gegenden. Sie war dann auch ausschlaggebend für den ersten innerstädtischen Hostelwechsel unserer Reise. Sie hatte uns so von ihrer Unterkunft vorgeschwärmt, dass wir kurzerhand umzogen, nachdem wir schon etwas frustriert waren mit der winzigsten Küche, die wir bisher nutzen mussten. Vor allem, weil der Markt von Sucre neben unserem täglichen Mittagessen auch eine Menge schöner Dinge zum Kochen bereithielt.

Die richtige Entscheidung! Zwei Küchen, die genialsten Duschen, ein unglaublich relaxter, sonniger Garten und eine süße Dachterrasse mit Hängematte machten das Hostel Oropeza zu einem idealen Refugium für uns.

Oh, und bevor die Fragen kommen, wofür wir nun diese zwei Küchen gebraucht haben: Für bunte Kartoffeln! Wir müssen die Kartoffelvielfalt in Südamerika ja noch ein bisschen genießen. Also gab es neben den bunten, kleinen Knollen (fest und mit leichtem Rübengeschmack) auch längliche, Würmchen-ähnliche, die etwas süßlich geschmeckt haben, und kleine grüne Kartoffeln. Letztere schmeckten ähnlich wie die bunten, waren aber innen wie außen grün und garantiert reif und nicht giftig.

Allerlei Historisches

Während wir nun also Sucre durchbummelten und die schönen Plätze und Straßenzüge und die guten Bäckereien unser inneres Gleichgewicht wiederherstellten, stießen wir auch auf den Parque Bolívar.

(Anekdote am Rande: Was so offensichtlich ist, dass es uns einfach nicht aufgefallen war, ist, dass Bolivien nach diesem wichtigsten Helden der neueren, südamerikanischen Geschichte benannt wurde. Símon Bolívar gilt immerhin als Südamerikas Befreier von der spanischen Kolonialherrschaft und es gibt quasi keine Stadt in Venezuela, Kolumbien, Panama, Ecuador, Peru oder eben Bolivien, in der nicht mindestens ein Platz oder eine Straße nach ihm benannt ist. Bolivien, oder auf Spanisch Bolivia, ist da halt einfach nur noch einen Schritt weitergegangen.)

Zurück zum Parque Bolívar und etwas von ganz anderer historischer Zuordnung: Diesen Park gibt es seit dem 17. Jahrhundert, aber Mitte des 18. Jahrhunderts wurde er aus irgendeinem unerfindlichen Grund im „französischen Stil“ neu gestaltet. Frankreich war damals wohl einfach en vogue. Neben netten Beeten und schönen Sitzgelegenheiten ziert den Park daher auch eine Nachbildung des Pariser Eiffelturms. Inwiefern diese gelungen ist, darf jeder selbst beurteilen.

All dieses Flair scheint jedenfalls nicht nur bei uns Touristen anzukommen, sondern auch bei den Bewohnern Sucres. Sogar Musikvideos werden hier gedreht, wenn auch zugegebenermaßen recht einfach gehalten. Als wir dort waren, standen gerade zwei Mariachis auf einem großen Baumstumpf und spielten Luftgitarre, während sie von einer Drohne gefilmt wurden. Später kamen dann noch zwei runde Mädchen hinzu, die laut Regieanweisung ihre Röcke möglichst so hoch wirbeln sollten, dass man auch die Unterwäsche darunter sehen konnte. Wer’s mag… Unser Geschmack ist die lateinamerikanische Volksmusik jedenfalls nach wie vor nicht.

Dino-Vorgeschmack

Direkt angeschlossen an den Parque Bolívar ist ein weiterer Park, oder vielmehr ein gigantischer Spielplatz. Thema: Dinosaurier! Die sind hier aus gleich näher beschriebenem Grund äußerst populär. Wir haben in Südamerika tatsächlich noch keinen so großen und liebevoll gestalteten Spielplatz gesehen wie hier. Da wären auch wir gerne wieder geschaukelt oder gerutscht, aber es wuselten dort so viele Kinder herum, dass wir nur einen klitzekleinen Dino für uns ergattern konnten.

Wo die Dinos tanzen gingen

Nur 5 km von Sucres Zentrum entfernt befindet sich die größte und artenreichste Ansammlung von Dinosaurierspuren der Welt, weshalb Sucre ganz nebenbei ein kleines Mekka für Hobby-Paläontologen ist. Cal Orck’o heißt dieser Ort, an dem über 5.000 individuelle Fußspuren von mindestens acht Spezies zu sehen sind. Die meisten Spuren sind auch nicht vereinzelt, sondern man sieht richtige „Gehwege“ in der Wand. Richtig gelesen, in der Wand. Natürlich sind die Dinos damals vor 65 Millionen Jahren nicht die Wände hochgeklettert (wobei es ein witziger Gedanke ist: Brontosaurier mit Saugnäpfen an den Füßen). Das Gelände lag vielmehr an einem Gewässer, weshalb sich auch die Fußspuren so gut abgezeichnet haben und so gut konserviert wurden. Plattentektonik und geologischen Kräften sei Dank hat sich dieser Boden dann nach und nach zusammengefaltet und aufgerichtet, so dass er heute fast senkrecht steht.

Entdeckt wurden die Fußspuren mehr durch Zufall. Die Gesteinsschichten mit den Fußabdrücken waren früher in einem Berg verborgen, an dem die Betonfirma, auf deren Gelände das Ganze steht, Gestein abbaute. Als man 1998 bis zu der Schicht mit den ersten Fußspuren vorgestoßen war, machte auch noch niemand deshalb Gewese. Die Arbeiten wurden vielmehr wegen des Magnesiumoxids eingestellt, welches man zum gleichen Zeitpunkt fand. Glücklicherweise wurde die Wand mit den Spuren kurz darauf unter Schutz gestellt. Die Zementfabrik existiert und arbeitet allerdings drum herum noch weiter, was einen interessanten Kontrast gibt zwischen diesen Jahrmillionen alten Dinospuren und dem Containerlager, welches direkt davor steht.

Heute ist ein kleiner Dinopark an die Fundstelle angeschlossen (der nach Willen der Betreiber irgendwann in den Bereich ziehen soll, wo jetzt noch die Container stehen.) Wir hatten eigentlich etwas ganz furchtbares erwartet: schlechte, marode Skulpturen, kitschige Souvenirs und viel Zuckerwatte. So und ähnlich hatten wir es schon woanders, dann aber von außen gesehen. Dass wir hier zu diesem Dinopark fuhren lag eigentlich sowieso nur daran, dass es die günstigere Alternative zu einem geführten Tagestreck zu anderen Dinosaurierspuren war. Außerdem hatten wir mit Judith, sowie Sabrina und Martin aus Bonn gute Gesellschaft und freuten uns auf einen amüsanten, entspannten Mittag/Nachmittag.

Wir staunten nicht schlecht, als wir schließlich im Parque Cretácico standen. (Die Dinospuren sind aus der Kreidezeit, daher der Name.) Ja, es stehen dort Skulpturen von Dinosauriern, sogar sehr viele. Aber die sind nicht nur in Originalgröße (inklusive eines gigantischen Sauropoden, den wir beim besten Willen nicht vernünftig aufs Bild bekommen haben, durch dessen Beine man aber ganz bequem spazieren konnte), sondern sie sind auch noch richtig gut gemacht!

Die Besichtigung der Dinosaurierspuren an der Wand ist anschließend im Rahmen einer Führung möglich. Und noch gibt es da kein Absperrband oder ähnliches. Nur der gelegentliche Schaufelbagger fährt noch herum. Viel imposanter ist aber die Wand selbst: 1.500 Meter breit und 110 Meter hoch sieht man tatsächlich nur einen kleinen Teil all dieser Fußspuren. So haben wir auch „nur“ die Spuren von vier verschiedenen Spezies gesehen, die sich kreuz und quer über den Felsen ziehen. Kein Wunder, dass man diese Wand auch the dinosaurs‘ dancefloor, also das „Tanzparkett der Dinosaurier“ nennt.

Der nette Mann, der auf den Bildern so engagiert mit den Plastikdinos herumfuhrwerkt war übrigens der Führer unserer Gruppe. Er war ganz offensichtlich nicht nur mit Herzblut bei der Sache, sondern verblüffte uns auf dem Rückweg auch noch mit seinen hervorragenden Deutschkenntnissen. Seit nur zwei Jahren lernt er Deutsch im Goethe-Institut. Er sagt, er könne Deutsch nach so kurzer Zeit wohl schon deshalb so gut, weil es für ihn kein Zwang, sondern sein inniger Wunsch ist, das Land kennenzulernen.

Spooky Sucre

Zurück in der Hauptstadt standen nur noch wenige Punkte auf der Liste von Dingen, die wir hier unbedingt anschauen wollten. Zwei davon hätten vielleicht mehr in einen Halloween- als einen Dinosaurier-Kontext gepasst, aber das kann man sich als Weltreisender halt nicht aussuchen.

Zunächst wollten wir zum „Hexenmarkt“. Ich bin mir sicher, dass die Einheimischen diesen Markt, den es in ähnlicher Form auch in anderen Städten des Landes gibt, nicht so nennen würden. Angesichts der getrockneten Lamaembryonen, der verschiedenen (Heil-)Kräuter und seltsamen kleinen Seifenstücken müssen es die nichtwissenden Europäer gewesen sein, die ihn so nannten.

Zu all diesen Dingen gibt es natürlich mehr oder minder einleuchtende Erläuterungen: So viel wir wissen, werden die Lamababys unter anderem beim Neubau eines Hauses mit eingemauert, um Unglück fern zu halten. Die Kräuter haben sicher viele unterschiedliche Nutzen, sowohl medizinischer als auch ritueller Art. Bei den Seifenstücken handelt es sich um Nachbildungen von wünschenswerten Dingen, die dann vermutlich gesegnet verschenkt oder geopfert werden. Wir waren jedenfalls stark an die erweiterte Autosegnung von Copacabana erinnert.

Daneben gibt es auf dem Hexenmarkt auch Heiligenstatuen und winkende chinesische Glückskatzen zu erstehen. Nur, um auf der sicheren Seite zu sein…

Solchermaßen eingestimmt ging es schließlich auch noch auf den Friedhof. Wir hatten zwar gelesen, dass dieser sehr schön und friedlich sei, waren aber vor allem wegen eines Geocaches hier. Für Bolivien fehlte uns nämlich noch einer. Tatsächlich ähnelt der cementerio general mehr einem Park als einem südamerikanischen Friedhof. Und so verwundert es auch nicht, dass beispielsweise Studenten die Sitzbänke hier nutzen, um in Ruhe zu lernen.

Kurzzeittrennung

Kurz bevor wir das schöne Sucre verlassen sollten, gingen Jan und ich einmal kurz getrennte Wege. Nein, keine Beziehungskrise, weit gefehlt! Aber warum sollen wir auch alles gemeinsam machen, wenn ihm nun einmal gerade nicht der Sinn nach Museum steht? Außerdem konnte ich ihm nach meinem Besuch des Museo del Tresoro endlich einmal wieder etwas für ihn völlig Neues erzählen.

Museo del Tresoro in SucreDieses kleine, in einem sehr schönen Gebäude am Hauptplatz untergebrachte Schatzmuseum ist noch nicht sehr alt. Erst seit wenigen Jahren steht es hier und ist daher noch nicht so bekannt. Die Exponate sind auch tatsächlich eher spärlich. Wer also einen Überfluss an Schmuckstücken und Edelsteinen erwartet, wird dort sicher enttäuscht.

Für mich war es trotzdem ein lohnender Ausflug, denn da ich so früh am Morgen dort war, bekam ich eine ganz private Führung und nebenbei viele kleine Informationen – weniger über die Edelmetall- und Edelsteingewinnung und -verarbeitung in Bolivien, als vielmehr über die Eigenheiten der südamerikanischen Kultur.

Beispielsweise erklärte mir der Museumsführer, dass Schmuckstücke zu verschiedenen besonderen Anlässen im Leben eines Menschen verschenkt werden: Ein Armband oder Ohrstecker für ein Neugeborenes, die Ohrstecker allerdings nur für Mädchen. Einen goldenen Löffel schenkte früher derjenige, der als erster den ersten Zahn eines Babys sah. (Was dazu führte, dass die Mütter ihr Baby fleißig überall herumzeigten, wenn es anfing zu zahnen.) Heute werden aus ökonomischen Gründen (und weil niemand mehr die kleinen Kinder anschauen wollte) eher Spielsachen geschenkt. Ebenfalls nur für Mädchen sind die Ketten, die sie zur Kommunion in ihrem 16. Lebensjahr bekommen. Von Männern sagt man nämlich, dass sie ewig wie 14jährige Kinder blieben. Deshalb gehen sie leer aus.

Besonders spannend fand ich die Geschichte, woher diese typische, traditionelle Einheitskluft der südamerikanischen Frauen kommt: So weit es heute auch hergeholt scheint, die mehrlagigen, damals noch weitaus weniger bunten Röcke waren vor etwa 150 Jahren noch den wohlhabenden Frauen vorbehalten, als man der viktorianischen Mode nacheiferte. Daraus entwickelten sich dann nach und nach die jetzt allgegenwärtige, farbige aber meist grob gearbeitete und sehr unförmig aussehende traditionelle Kleidung.

Weiterreise

Unser ursprünglicher Plan war, von Sucre aus Richtung Cochabamba zu fahren. Oder vielleicht mit dem Bus langsam Richtung Buenos Aires zu fahren. Aber jetzt hatten wir Entspannungsblut geleckt und nachdem wir durch Judith, Martin und Sabrina von dem kleinen Örtchen Samaipata erfahren hatten, wo es ebenfalls sehr ruhig zugehen soll, steht fest: Wir wollen unsere restliche Zeit in Bolivien noch schön entschleunigt zu Ende bringen. Auf geht’s!

8 Comments

  1. Schön, dass ihr es schafft, auch ein bisschen zu entspannen. Ich weiß, wie schwer man es sich selbst manchmal damit macht.
    Die Dinospurenwand ist ja gigantisch! Hoffentlich zieht das Betonwerk irgendwann weiter, damit man diesen Ort eventuell noch besser zugänglich machen und noch mehr Spuren sehen kann!
    Ich wünsche euch eine schöne Restzeit in Südamerika!

    1. Hey Dana,
      weißt Du, dass ich mich schon riesig darauf freue, Dich wiederzusehen und mit Dir Reisegeschichten auszutauschen? Du hast schon recht: Es gibt Dinge, die können andere, die nicht lange Zeit unterwegs waren, kaum nachvollziehen. Und sei es nur die der tägliche Organisationswahnsinn… Dem haben wir uns jetzt erfolgreich für eine Weile entzogen, aber morgen geht es schon weiter nach Buenos Aires und dann ist Neuseeland auch nur noch ein paar Tage entfernt. Ich bin schon ganz aufgeregt!
      Mehr Dinospuren wären übrigens relativ einfach freizulegen, dafür müsste man nur die oberste Schicht abklopfen, denn darunter tummeln sich ja weitere Schichten mit Spuren…. Es ist ein bisschen wie beim Huaca de la Luna in Huanchaco in Peru: Willst Du mehr sehen, musst Du das, was Du gerade siehst, zerstören.
      Ich weiß auch nicht, ob sie mehr freilegen würden, wenn die Zementfabrik das Gelände dort räumt. Denn wenn wir es richtig verstanden haben, so soll dann einfach der Teil mit den Dinoskulpturen näher an die Wand räumen. Aber wer weiß das in Bolivien schon so genau…

  2. Moin moin .
    Wollt ihr eigentlich noch ein Farmstay machen? Das wäre doch die Gelegenheit bei einen Kartoffelbauern alles über den Kartoffelanbau zu lernen. Oder eine Lama/ Alpaka und Co. Farm. Auf sowas hätte ich persönlich ja voll Lust ^^

    Mina
    1. Ein Farmstay, noch mehr Karibik und Amazonas. Wir würden so gern noch so viel machen, aber uns läuft die Zeit davon. In diesem Moment sitzen wir bereits am Flughafen von Santa Cruz um nach Buenos Aires zu fliegen. Damit ist auch Neuseeland schon so nah…

      Leider haben wir nicht für alles Zeit, aber niemand verbietet uns nochmal herzukommen.

      Jan
  3. Wie schön, dass euch Sucre so gut gefallen hat. Der “Dinopark” ist ja wirklich super, das macht bestimmt groß und klein ganz viel Spaß. Und wieder so ein toller Markt, ich glaube, das wird ein Thema in allen Ländern sein, die Märkte besuchen. Da gibt es bestimmt noch einige Überraschungen.
    Ich habe mich gefreut, dass ihr ein so schönes Hostel gefunden habt, in dem ihr euch mal so richtig verwöhnen konntet.

    Kirsten55
    1. Ja, Sucre war richtig entspannend. Da war der Hostelwechsel genau die richtige Entscheidung.

      Ich glaube, auf Märkte müssen wir erst einmal verzichten, wenn wir in Neuseeland und Australien sind. Aber das ist auch nicht schlecht, dann freut man sich auf die in Asien wieder um so mehr!

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